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Sofern nicht anders angeführt, ist Andy Bigler (Genuss Autor, Blogger und Kolumnist) für alle Artikelinhalte verantwortlich!


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Dienstag, 11. August 2015

Heimatliche Genüsse und mehr ...



Sommer-Arbeitsurlaub Teil 2:


Die letzten 10 Tage meines Arbeitsurlaubs verbrachte ich gemeinsam mit meiner charmanten Begleitung im Heimatland, zwischen Hallstatt und Bad Ischl und am Krippenstein in Obertraun.

Diese Gegend ist zwar eine touristische Hochburg, aber trotzdem hat man es hier geschafft, Traditionen ohne Kitsch aufrecht zu erhalten. Zugegeben, nicht alles ist echt, aber die Verkitschung und auch die Abzocke halten sich in erträglichen Grenzen.

Unserer persönlichenTradition entsprechend logierten wir wieder einige Tage in Hallstatt, bevor es auf den Berg ging.

Zum zweiten Mal fiel unsere Quartierwahl auf das Hotel - Weisses Lamm. Die Zimmer sind geräumig, top gepflegt und sehr gut ausgestattet. Egal wohin man sich im Gebäude begibt, man hat immer das Gefühl eine unsichtbare Reinigungstruppe wäre rund um die Uhr im Einsatz. Nicht einmal im verstecktesten Winkel ist Staub oder gar Dreck zu entdecken.

Über Stil und Einrichtungsgeschmack ließe sich wohl lange diskutieren, so wird die Einrichtung auch nicht allen Gästen gefallen, dafür um so mehr der Zimmerpreis, denn dieser bewegt sich auch in der Hauptsaison deutlich unter 50 Euro pro Person und Nacht, inklusive reichhaltigem Frühstück.

Wer sich Hallstatt und seine Umgebung ansehen möchte, ist mit der Quartierwahl im Hotel - Weisses Lamm bestens beraten!


Traditionsgemäß besuchen wir bei unseren Hallstatt Aufenthalten immer den Seewirt - Zauner. Wie berichtet (zum Nachlesen), wurde der Betrieb letztes Jahr komplett renoviert und großteils auch neu adaptiert, was die Zimmerpreise überdeutlich ansteigen ließ, daher wechselten wir letztes Jahr auch unseren Quartiergeber. 2014 sorgte ein neues Führungsteam für eher befremdliche Überraschungen und auch das Personal im Restaurant konnte nicht in allen Belangen überzeugen. Damals merkte man auch als Gast die Unstimmigkeiten zwischen erfahrenem Personal und unerfahrenem Quereinsteiger Management.

Zum Glück scheint man sich besonnen zu haben, denn bei unserem aktuellen Besuch standen keine befremdlichen "Germanen Chefs" herum und auch personell schien sich die Firmenleitung klar geworden zu sein, dass zumindest ein Mitarbeiter mit einheimischem Charme ausgestattet sein sollte.

Die Küchenleistung verdient weiterhin Lob und auch die Tatsache, dass traditionelle Zauner Gerichte, wie "gekrönte Leber" und "Zaunerstern", nicht irgendwelchen modernen Gerichten weichen mussten. Die Weinkarte würde die Vermutung zulassen, es gäbe außerhalb der Steiermark nicht all zu viel heimische Weißweine, aber das hat wohl mit der allgemeinen Nachfrage der Gäste zu tun.

In jedem Fall ist der Seewirt qualitativ - und auch preislich - noch immer eine der besten Restaurantadressen in dieser Region.


Es muss ja nicht nur Hallstatt sein …

Frei nach diesem Motto fuhren wir nach Bad Ischl, um uns die Landes Gartenausstellung anzusehen und  wenn man schon an einem kaiserlichen Ort verweilt, darf ein Kaffeehausbesuch auch nicht fehlen.

Alt bekannt und für jeden Besucher eine Art "freiwilliger Pflichtbesuch", die Konditorei Zauner in der Pfarrgasse. Hier wird die echte Wiener Kaffehauskultur gekonnt und professionell gelebt, schließlich war der Zauner ein K u. K Hoflieferant & Zuckerbäcker.

Da gibt es wirklich nicht viel mehr zu sagen als erstklassiger Kaffee, egal ob Espresso, Mocca oder Melange & Co. und traumhafte Mehlspeisen. Ich zähle mit Sicherheit nicht zu den "Mehlspeistigern", aber eine wirklich gute Esterhazyschnitte darf es ab und zu schon sein. Diese hier, zählt meines Erachtens zu den besten des Landes.

Wer in Bad Ischl logiert oder Rast macht, sollte unbedingt der Konditorei Zauner in der Pfarrgasse einen Besuch abstatten. Man wird wahrlich in eine kaiserliche Zeit entführt.


Am Rückweg hielten wir in Bad Goisern, um einen ehemaligen Seewirt - Kellner, der zwischenzeitlich zum lieben Freund wurde, an seiner neuen Wirkungsstätte zu besuchen, dem Röstaurant My-Bean. Der Name lässt bereits vermuten, dass dem Kaffee hier viel Zeit und Ehre gewidmet wird. In einer sehr kleinen Rösterei werden die besten Rohstoffe gekonnt verarbeitet und die Ergebnisse stellen eine wahre Freude für alle Sinne dar. Die Arabica Röstung LIMU aus Äthiopien wurde zu Testzwecken sofort mitgenommen.


Nicht nur das Kaffeeangebot ist beachtenswert, auch die Speisekarte entspricht dem Qualitätsstandard des Betriebs. Bio scheint hier ganz normal zu sein und mit einigen Speisen, wie Flammkuchen aller Art, wird gezeigt, dass man sich vom modernen Durchschnittsrestaurant abheben will. Das was auf unsere Teller kam war nicht nur gut anzusehen, es schmeckte auch hervorragend. Dieses Lokal mit seiner Rösterei ist wohl einem sehr gut durchdachtem Konzept entsprungen und hat meine volle Aufmerksamkeit.

Ein neuerlicher Besuch ist bereits geplant, ein ausführlicher Bericht wird folgen.


Einen Berg zu erklimmen ist mit einigen Strapazen verbunden. Den Krippenstein kann man allerdings auch ohne Anstrengung erreichen. Wer Fernblick und Bergpanorama ohne viel Anstrengung erleben will, benützt einfach die Seilbahn. Einfach zu begehende Rundwanderwege und gewaltige Aussichtsplattformen ermöglichen auch weniger trainierten Personen, die Bergwelt zu genießen.

Seit mehr als 15 Jahren verbringe ich jährlich, gemeinsam mit einigen Kameraden, eine Woche in diesem Gebiet. Wir haben alle eine gemeinsame Leidenschaft, die Höhlenforschung. Das sei nur am Rande erwähnt, denn hier geht’s ausschließlich um kulinarische Genüsse und Herbergen. Daher komme ich auch sofort wieder zum Thema.

Die Lodge am Krippenstein ist seit ihrer Eröffnung vor zehn Jahren unser Basislager. Von einer Hütte auf 2.063 Meter Seehöhe wird man sich nicht all zu viel erwarten, aber von der Lodge darf man sich so ziemlich alles erwarten, sogar Komfortzimmer, wie man sie in manchen Hotels nicht finden wird und auch die Küche hat mehr zu bieten, als das übliche Hüttenessen. Hier wird ofenfrisch aufgekocht und auch nepalesische Gerichte sorgen für einen genüsslichen Aufenthalt.

Diese Oase am Berg wird hier demnächst ausführlich vorgestellt …



Kurzurlaubsfeeling zu Hause …

Weil ich die Urlaubszeit gerne schleifend in den Arbeitsalltag gleiten lasse, betrachte ich auch einige Stunden Entspannung, ohne Telefon und Computer, als Urlaub.

Dazu bedarf es einfach nur der passenden Umgebung, wie beispielsweise dem Donauufer und dem Uferhaus in Klosterneuburg. Urlaubsfeeling vor der Haustüre, mit schmackhaften Snacks und coolen Drinks. Wer in der Nähe ist, sollte sich hier eine kleine Auszeit nehmen.

Auch wenn hier noch so viel los ist, Erholung und Wohlfühlgarantie sind gewährleistet …..




Liebe LeserInnen, ich wünsche Euch noch einen erholsamen Sommer mit vielen genüsslichen Stunden .....


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