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Mittwoch, 23. August 2017

Was ist los mit dem Genuss Autor?


Status Update …..


Jene von euch, die mich persönlich kennen, wissen wahrscheinlich, dass mir bereits Im April letzten Jahres die Diagnose "Morbus Parkinson" gestellt wurde.

Das ist nicht ganz so schlimm wie es klingen mag, denn man wird daran weder langsam draufgehen, noch sofort den Löffel abgeben müssen! Aber es ergeben sich doch ein paar Einschränkungen, die sich arbeitstechnisch betrachtet eher negativ auswirken können. 😐

Quasi betriebsbedingt durch die Erkrankung und die verabreichten Medikamente senkte sich mein Blutdruck auf sehr niedrige Werte, dafür stieg meine Wärmeempfindlichkeit erheblich, was sich letztendlich in Form von unüberwindbarer Müdigkeit, Schwindelgefühlen, feinmotorischen Störungen und sonstigen produktionsfeindlichen Macken zeigt. 😟

Kurz gesagt, seit Sommerbeginn 2017 wird bei mir sozusagen auf Sparflamme gekocht und manchmal geht eben gar nichts mehr, auch nicht das Verfassen genüsslicher G’schichtln.
Laut ärztlicher Empfehlung sollte ich ein wenig Gas wegnehmen, um wieder halbwegs in die Gänge zu kommen. Dieser Empfehlung werde ich in jedem Fall nachkommen! 😎

Was bedeutet das für die Zukunft?

Ich werde meine genüsslichen Gedanken auch weiterhin zusammenfassen und veröffentlichen, aber ich werde nicht mehr jede kulinarische Veranstaltung besuchen und ich werde nur noch über jene Dinge berichten, die mir persönlich am Herzen liegen. 👍

Sobald ich wieder in schreibtauglicher Verfassung bin, gehe ich ans Werk, denn genüssliche Erlebnisse hatte ich auch diesen Sommer, auch wenn der für mich nicht jeden Tag zum Freudentag werden ließ. 😰

In diesem Sinne, herzliche und vor allem genüssliche Grüße vom Genuss Autor …..🍾🥂🍻



Andy Bigler

Dienstag, 1. August 2017

Was ist los mit dem Genuss Autor?


Keine G'schichtln, keine genüsslichen Gedanken mehr?


Der Genuss Autor liegt flach und muss daher seine Schreiberei leider vernachlässigen, ob er will oder nicht 😟


Sorry 😐 aber sobald wieder alles im Lot ist, geht's weiter, genüssliche Gedanken sind reichlich vorhanden  👍



Dienstag, 5. April 2016

Hotel & Gast - Messe 2016 Wien


Die stark abgespeckte Kopie der Gast-Messe in Salzburg



Diese Fachmesse, quasi eine Kleinstkopie der GAST-Salzburg mit Anpassung an die Bedürfnisse der Region, fand vom 03. bis 05. März statt.

Der Versuch eine Messe dieser Art in Wien erfolgreich durchzuführen wurde bereits mehrmals gestartet. Der gewünschte Erfolg blieb allerdings bisher immer aus. Diese Erfolglosigkeit wurde 2016 eindrucksvoll fortgesetzt. Bezeugt wurde das durch mangelndes Besucherinteresse und offensichtlich gelangweilte Aussteller. Obwohl sich das Geschehen auf eine einzige Halle beschränkte, war einfach nichts los, um nicht zu sagen, es herrschte beinahe gähnende Leere.

Das sprichwörtliche West - Ost Gefälle war leider wieder siegreich. Wien ist eben anders und das scheint auch für Wiens Gastronomen und Hoteliers zu gelten.


Aber immerhin hat die Gast-Wien bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, "nix los, trotzdem verdreckte Klos"!




Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten ...


Besinnliche Weihnachten
und
geruhsame Feiertage



Nach den Feiertagen gibt's Genüssliches

vom "Winzerhof Altmann"
und
vom "Cafe am Kai in Salzburg" ...



Freitag, 30. Oktober 2015

Am 1. November ist es zu spät



Saisonende im Schweizerhaus


Der wohl größte und wahrscheinlich auch umsatzstärkste Biergarten Österreichs, das Schweizerhaus im Wiener Prater, schließt pünktlich am 31. Oktober um 11:00 Uhr für viereinhalb Monate seine Pforten.

Die letzten beiden Tage der Saison werden traditionsgemäß entsprechend gefeiert. Es trifft sich nicht nur die Wiener Prominenz, die hier während der Saison eher seltener anzutreffen ist, was aber auch verständlich ist, denn Rundfunk und Fernsehen sind nur am ersten und letzten Tag einer Saison anzutreffen.

Wie auch immer, Innen- und Außenbereich sind an diesen Tagen mehr oder weniger überfüllt. Wer nicht Monate im Voraus reserviert, wird auch keinen Sitzplatz bekommen, aber der wahre "Schweizerhäusler" bevorzugt sowieso einen Platz an den schanknahen Stehtischen. Wie zuverlässigen Quellen zu entnehmen ist, sind viele dieser wahren "Schweizerhäusler" an den Saison Eröffnungs- und Verabschiedungstagen gar nicht anzutreffen.


Egal was davon wahr ist und was eher als Gerücht zu betrachten ist, eines ist sicher, das Bier ist nicht mit Wasser verdünnt und es stimmt auch nicht, dass ein Krügerl zur Hälfte aus Bierschaum besteht. Falls tatsächlich einmal zu wenig Bier im Glas sein sollte, reklamiert man beim Kellner und erhält anstandslos ein korrekt befülltes retour.

Auch alle Schauergeschichten über die berühmten Stelzen entsprechen nicht der Wahrheit.

Möglicher Weise mag der eine oder andere Kellner zeitweise unfreundlich wirken, aber das Schweizerhaus ist auch kein Sterne-Lokal, sondern eben ein Bierlokal im Wiener Prater. Auch wenn jetzt eventuell einige Wiener böse sein werden, erlaube ich mir trotzdem anzumerken, dass Grantigkeit und Handkuss in Wien schon immer eng miteinander verbunden waren und zum Wiener Schmäh dazu gehören, so wie das Schweizerhaus zu den Wiener Institutionen gehört!


Liebe LeserInnen, der "goldene Herbst" zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wer also in Wien wohnt oder zurzeit hier zu Besuch ist oder Urlaub macht, sollte sich einen Schweizerhausbesuch am 30. oder 31. Oktober nicht entgehen lassen, denn wie gesagt, am 1. November ist es zu spät. Da heißt es dann warten bis zum 15. März 2016 …..






Sperrstund' is, austrinken ....





Donnerstag, 22. Oktober 2015

Tag des Österreichischen Sekts am 22.10.2015


"Kick Off", die Ouvertüre am Tag davor


Seit einigen Jahren gibt es fast kein Produkt mehr, dem nicht ein Huldigungstag zugesprochen wird.

Da ist es auch mehr als gerecht dem Sekt ebenfalls einen ganzen Tag zu widmen, denn immerhin hat Sekt einen etwas höheren Stellenwert am Getränkemarkt. Am Tag des Sekts haben so ziemlich alle größeren Sektkellereien ihr Pforten für alle InteressentInnen geöffnet, bieten Führungen, Verkostungen und Seminare an.


Wer sich seine ganz persönliche Meinung zur Vielfältigkeit Österreichischen Sekts bilden möchte, sollte auch die Kick Off Veranstaltung am Vortag besuchen. Dieses Jahr präsentierten 34 Betriebe über 100 verschiedene Sekte.


Sekt zählt in Österreich zwar nicht zu den umsatzstärksten alkoholhaltigen Getränken, erfreut sich aber steigender Beliebtheit, da die Sektqualität in den letzten Jahren enorm gesteigert wurde. Allerdings hat Qualität auch ihren Preis, was sich bei wirklich gutem Sekt mit Preisen zwischen 15 und 20 Euro zu Buche schlagen kann. Wenn es dann großartig oder gar außergewöhnlich wird, sind Preise zwischen 50 und 60 Euro keine Seltenheit. Angesichts der kostenintensiven Produktion, den kleinen Produktionsmengen und der Exklusivität, sind diese Preise zwar gerechtfertigt, aber ob das die Mehrheit aller Konsumenten und Konsumentinnen genau so sieht, wage ich zu bezweifeln.


Top Sekt mit sehr gutem Preis- Leistungsverhältnis (unter 20 Euro):

  • Mathäi 2012 (100% Chardonnay); Stift Klosterneuburg
  • Traminer Brut 2013 (100% Gewürztraminer); Szigeti
  • Grüner Veltliner Brut Nature 2012; Zuschmann-Schöfmann
  • MG Brut (Pinot Blanc/Welschriesling); Müller-Grossmann


Außergewöhnlicher Sekt (über 50 Euro):
  • Schloss Gobelsburg Vintage 2004; Schloss Gobelsburg


Sonntag, 5. Juli 2015

"Arbeitsurlaub ..."


vom 05. Juli bis 03. August,


also auf Suche nach Stoff für feine, genüssliche G'schichtn ...


Bis bald ...




Donnerstag, 25. Juni 2015

Weinbergwanderung - Kahlenbergerdorf


Am 21. Juni 2015 veranstaltete das Weingut Stift Klosterneuburg eine geführte Wanderung durch seine Rieden in Kahlenbergerdorf und am Wiener Nussberg.

Der Weingartenleiter, Johannes Steurer, sorgte für einen informativen Nachmittag, der niemals langweilig wurde. Anstatt ausführlicher Berichterstattung, lasse ich diesmal Bilder sprechen, denn wie heißt es so schön,






Mittwoch, 17. Juni 2015

Muskateller, der Anspruchsvolle


Eine Herausforderung in jeder Hinsicht


Ein erfahrener Winzer weiß wie pflegebedürftig, witterungsanfällig und irgendwie auch eigenwillig, diese Rebsorte ist. Bodenbeschaffenheit und Standort müssen passen, sorgfältigste Arbeit im Weingarten gilt als Grundvoraussetzung und bei der Vinifizierung ist darauf zu achten, dem Wein dezente Muskataromen  mit passendem Körper zu verleihen.

Der Muskateller gehört zu den in Österreich als "G'schmackige Sorte" bezeichneten Weinen. Von vielen Konsumenten ist immer wieder zu vernehmen, sie würden keine süßen Weine mögen, was sie gar nicht auf den möglichen Restzucker beziehen, sondern viel mehr auf eine gut gemeinte, aber übertriebene Aromatik. Ist ein Muskateller zu lautstark in seiner Aromatik, wird ihm auch bei Trockenheit, mit so gut wie keinem Restzucker, süßer Geschmack angedichtet, weil die Gesamtstruktur eben nicht passt.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Demnächst mehr ....



Virtueller Weinausflug

nach Valencia in die Utiel-Requena und nach Galicien in die Rias Baixas zur Finca

zum Artikel ☛☛☛


**************

Besuch im 

Gästehaus Zöhrer in Krems a. d. Donau

romantisch, traditionell, himmlisch kulinarisch ...




demnächst mehr  ...

Donnerstag, 2. April 2015

Rückblick: Wein im Schloss - Mondsee, 28. und 29. März 2015






Kurzfassung aller gesammelten Eindrücke






Das hochwertige Wein Event für Salzburg & das Salzkammergut - mit diesem Slogan wurde die Neuauflage (erstmals veranstaltet im April 2014) dieser Messe beworben.

Dienstag, 10. Februar 2015

Perfektion mit Tradition


Die Golser Weingüter



und






Es besteht zwar eine familiäre Bindung zwischen beiden Weingüter, da Katharina Preisinger Hans Gsellmanns Tochter ist und beide Familien pflegen auch ihre verwandtschaftlichen Bande, aber geschäftlich arbeiten beide Betriebe eigenständig.

Eine erfreuliche Eigenschaft haben sie allerdings gemeinsam; es werden erstklassige, bodenständige Weine gekeltert, die sich mit viel Ausdruck, Charme, Elegance und Terroir vom üblichen Mainstream abheben .....


Mehr Informationen über die Winzer und ihre Weine in der Rubrik "Winzer & Weine" ...

Genüsslicher Winterzauber in den Voralpen





Natur und Tradition,
Sinnesgenuss und Gemütsmedizin






Brauchtümer und Traditionen sollten gepflegt werden. Bodenständige Gerichte, klassische Weine, regionale Spezialitäten, nationale und internationale Gebräuche; das alles spielt in meinem Leben eine nicht unwesentliche Rolle.

Auch meine persönlichen Traditionen werden gepflegt, daher halte ich mich jede Wintersaison in den niederösterreichisch, steirischen Voralpen auf - zwischen Türnitz, Mitterbach und Mariazell - wo ich einige Wochen lang meine sportlichen Ambitionen als Snowboardlehrer ausleben kann. Nach all den Jahren, macht das noch genau so viel Spaß, wie damals in der Jugendzeit.

Aber was hat das mit Kulinarik und Genuss zu tun, werden sich nun einige LeserInnen fragen? Sehr viel, denn diese Zeit bedeutet Genuss für alle Sinne.

Egal ob Sonnenschein oder stürmisches Winterwetter, die Leberkässemmel zu Mittag im Platzl schmeckt einfach großartig, das Erzbräu nach Dienstschluss wird zum Genusserlebnis und die Vorfreude auf einen Besuch beim Filzwieser oder eine der vielen anderen Traditionsgaststätten, lassen mich in genüssliche Vorfreuden geraten.

Ein Rustikalfrühstück im Volenter Gästehaus bleibt nicht nur in angenehmer Erinnerung, es sorgt auch für die nötige Energie, um einen Aktivtag in dieser Gegend mit Freude genießen zu können.

Da diese Gegend mit ihren traditionellen Betrieben zu jeder Jahreszeit für Genuss und gute Laune sorgt, kann ich Euch aus tiefster Überzeugung empfehlen, hier Urlaub zu machen.

Genug erzählt, denn schließlich heißt diese Rubrik nicht umsonst "kurz & bündig".



p.s.: Im Frühling gibt’s mehr zu lesen über diese Region und was sie zu bieten hat 

Freitag, 12. Dezember 2014

Demnächst ....






mehr über die Weingüter









Drei unterschiedliche Typen, drei unterschiedliche Regionen,

ein gemeinsamer Grundgedanke: Nein zu "Mainstream Weinen", ja zu Weinen mit Typizität und Charakter, ja zu charmanten Ecken und Kanten .....

Keine Weinmacher, keine "Wein-Schönheitschirurgen", keine Kellerzauberer, 
sondern Weinbauern, die erstklassige Weine mit Charme und Charakter keltern ....  

Donnerstag, 7. August 2014

(Arbeits)-Urlaub für den Genussblogger



Liebe Leserinnen und Leser von "Genüssliche Gedanken & mehr"!



Dass zurzeit keine neuen Artikel und Statements gepostet werden liegt nicht daran, dass ich plötzlich faul geworden wäre (böse Zungen werden jetzt sagen, dass ich das sowieso schon immer war) oder gar eine Schreibblockade hätte; der Grund für fehlende Neuerscheinungen nennt sich Urlaub.





"Betriebsurlaub vom 25.07. bis 20.08.2014"


Keine Sorge, mein Urlaub verläuft nicht komplett außerhalb des Genussbereichs, ein paar Highlights und Genussabstürze durfte ich schon erleben. Nach meinem Urlaub werde ich wieder loslegen und kulinarische Eindrücke posten.

Hier eine kurze Vorschau: Vor meinem Urlaubsantritt besuchte ich noch drei hervorragende Winzer; Sabina und Michael Ubl-Doschek, Stefan Mehofer und Alfred Deim. 

Zwischen Hallstatt und Krippenstein hatte ich auch ein paar kulinarische und kulturelle Erlebnisse und auch bei meiner momentanen Deutschlandtour wird sich wohl noch so manch Berichtenswertes ereignen.

Es gibt also viel Interessantes und Genüssliches zu berichten, aber erst NACH DEM 20. August .....


Genüssliche Grüße,

Euer Andy Bigler