Statement Produktbeschreibungen


Liebe Leserinnen, liebe Leser!


Sofern nicht anders angeführt, ist Andy Bigler (Genuss Autor, Blogger und Kolumnist) für alle Artikelinhalte verantwortlich!


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Dienstag, 11. August 2015

My - Bean LIMU - 100% Arabica aus Äthiopien



Meine neueste Genuss Entdeckung



Bei meinem Kurzbesuch im Röstaurant My - Bean, in Bad Goisern nahm ich mir den LIMU zum Testen mit nach Hause. Gründe für diesen Kauf gab es genügend. Kleine Privatröstereien bieten in der Regel wesentlich bessere Kaffeequalität als Großkonzerne. Da direkt auf der Plantage gekauft wird, werden auch angemessene Preise bezahlt, wodurch faire Löhne für die Arbeiter gewährleistet werden. Meines Erachtens genügend Gründe, um den Großkonzernen den Rücken zu kehren.


Stefan Faller, My - Bean Besitzer, hat viele Funktionen. Er bereist nicht nur Länder in denen Kaffee angebaut wird, er kontrolliert auch den gesamten Ablauf, vom Anbau bis zur Ankunft des Rohkaffees in seiner Rösterei und vergewissert sich auch, dass kein einziger Cent in irgend welchen dubiosen Kanälen verschwindet. Wer fair arbeitet, muss das nicht unbedingt mittels speziellem Markenaufkleber manifestieren, denn perfekte Qualität in Kleinmengen gibt es nur mit entsprechender Fairness.


Der LIMU (ganze Bohne) in seiner speziellen Aromapackung erlaubt dem Käufer bereits beim Kauf die Geruchsaromen wahrzunehmen. Ein leichter Fingerdruck auf die Packung und die Nase wird von schokoladig - nussig - tabakiger Aromatik umgarnt. Ein Hauch von Muskatnuss und Neugewürz runden diese erste LIMU-Begegnung ab. Der aktuelle Endverbraucherpreis von € 23,60 per Kilogramm ist angesichts dieser Begegnung fast als Geschenk einzustufen, zumal davon auch noch € 4,00 an Menschen für Menschen gehen. Das nenne ich mal einen guten Start!

Zu Hause angekommen wird die Kaffeemühle befüllt. Man muss einfach das Herz haben, einige zu fein oder zu grob gemahlene Portionen zu entsorgen, denn passt der Mahlgrad nicht, taugt auch der beste Kaffee nichts. Beim sechsten Versuch hat es dann geklappt. Mein erster doppelter LIMU-Espresso kommt ins Sieb, wird mit dem entsprechenden Druck "gestempelt" und anschließend in die Siebträgermaschine eingehängt und los geht’s.

Langsam und gemächlich läuft der Kaffee durch’s Sieb. Während dieses Vorgangs entfalten sich wieder die Aromen der Erstbegegnung, nur diesmal voluminöser und noch anmutigender.

Nach knapp 25 Sekunden präsentiert sich der fertige LIMU-Espresso in der Doppio Tasse mit kompakter Crema, die auch farblich absolut passt. Die Aromen sind nun fein verwoben und präsentieren sich sehr homogen. Die erste Gaumenberührung entlockt mir ein erfreutes Lächeln. Kraft und Körper perfekt balanciert, elegant, kompakt, mit feinster Säure. So ausgewogen, dass das Attribut "belebend" voll und ganz zutrifft!

Einer der besten Kaffees, die ich je probieren durfte. Grund genug, den LIMU zu meinem derzeitigen Privatkaffee zu machen und ihn Euch, liebe LeserInnen, mit den besten Referenzen zu empfehlen.

Der LIMU eignet sich für Espresso und Milchkaffee, zubereitet in Siebträgermaschinen (portionsweise frisch gemahlen) oder hochwertigen Vollautomaten.


Ich werde diese Rösterei und das zugehörige "Röstaurant" Anfang diesen Herbst nochmals besuchen und anschließend ausführlich berichten.



☛ ☛ ☛ Zum Online Shop (nicht alle Sorten gelistet)


Fachspezifische Anfragen zu Kaffee und Tee: stefan@my-bean.at 


Kommentare:

  1. So wie es aussieht, muss ich mir ebenfalls einen kg zu Testzwecken kaufen, denn deine Empfehlungen haben bisher immer zu 100% gepasst, egal welcher Art.

    Frage, bist du Sunny's Kaffee untreu geworden?

    LG
    Sascha Z.

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  2. Nein, nein, auf keinen Fall. Ich wollte über die Accademia sogar schon was schreiben. Die befinden sich aber gerade in einer Umstrukturierungsphase ....

    Ich bleib aber dran!

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  3. Oh, beim Kaffee kennt er sich also auch aus, der geschätzte Herr Bigler, fragt sich der Freihausviertler?

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